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Wissenschaft sichtbar machen:
Gemeinsam geht das

Geodäsie, Röntgenstrahlen, Kulturmanagement, Astrophysik, nachhaltige Investitionen, Antrieb aus Abfällen, Roboterjournalismus, Mikrochips im Rückenmark, Mindset-Shifting, vertikale Digitalisierung ganzer Bauwerke oder das digitale Dirigieren eines Chors: Wir dürfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hamburger Hochschullandschaft tagtäglich über die Schultern schauen und gewinnen damit Einblicke, die unseren Arbeitsalltag mit unzähligen neuen Ideen und Impulsen bereichern. Diese wertvollen Einblicke und Erfahrungen wollen wir weitergeben: Als Team der Hamburg Innovation GmbH (HI) und damit als Teil des Hamburger Wissens- und Technologietransfers ist es unser erklärtes Ziel, kreative Köpfe der Forschung mit Möglichmacherinnen und Möglichmachern der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen. Auf diese Weise können wir gemeinsam Innovationen voranbringen und zukunftsweisende Ideen in die Tat umzusetzen. Da wir die daraus entstehenden Erfindungen, Ausgründungen, Problemlösungen und Konzepte in ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen dürfen, lernen wir stets aufs Neue, wie elementar Dialog und Kooperation für ein Denken in Chancen und wegweisende Veränderungen sind.

Deshalb wollen wir vermeiden, dass Ideen der Forschung ‚stecken bleiben‘ – der Grund hierfür ist meist eine fehlende Anschubfinanzierung (Abhilfe verschafft hier beispielsweise das Förderprogramm C4T), das Fernbleiben der richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner oder einfach schlichtweg die schiere Unübersichtlichkeit, die Forschung in ihrer Komplexität und Vielfalt erzeugen kann.

Martin Mahn erinnert sich an die Anfänge (Teil I)

on the back of the napkin

Genau dort sind ursprünglich die Ideen zum Programm Calls for Transfer (C4T) und zum Kompetenzatlas – später Science Scout – entstanden. Im Frühjahr 2017 nahm diese Entwicklung ihren Anfang: Alle paar Wochen versammelte sich ein kleines Grüppchen Gleichgesinnter im Lokal „Schönes Leben“ – darunter die Vizepräsidenten für Forschung der UHH, TUHH und HAW Hamburg sowie der spätere CTO des DESY und der Geschäftsführer der HI. Eine informelle Runde, mit dem Ziel des ungezwungenen Austauschs und der Erörterung aktueller Themen rund um die Hochschulen und deren Wissenstransfer (die Runde gibt es in aktueller Besetzung übrigens immer noch – gegenwärtig tagt sie allerdings per Videocall). Bei solchen Runden bleibt es nicht aus, dass neue Ideen das Licht der Welt erblicken – und deren Eckpunkte rasch auf der erstbesten Serviette, die zur Hand ist, notiert werden…

Leseempfehlung: „The Back of the Napkin“ von Dan Roam

Science Scout (beta)

Mit ‚Science Scout‘ blicken wir hinter die Kulissen der Wissenschaft, öffnen – wortwörtlich –gemeinsam mit Forschenden vergessene Schubladen und stellen das gesammelte Wissen digital und kuratiert allen zur Verfügung: Auf diese Weise lassen sich Mitstreitende für vielfältige Ideen finden, die gestern womöglich noch abwegig erschienen, aber bereits heute bereitwillige Unterstützerinnen und Unterstützer finden. Anders herum verhält es sich ebenso: Welches Unternehmen bleibt nicht hin und wieder ‚stecken‘, steht gewissermaßen kurzzeitig still, weil es vorerst an bestimmter Expertise fehlt?

Um Stillstand zu vermeiden und Innovation in den Fokus zu rücken, bringen wir die Möglichkeiten digitaler Transformation mit der traditionellen Begegnung von Menschen zu Mensch zusammen (zumindest in den Zeiten vor – und irgendwann nach – Corona): Während unsere Innovation Scouts den Dialog zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern suchen, in Interviews komplexe Sachverhalte klären und diese in komprimierter Form in Profile von Expertinnen und Experten übersetzen, ermöglicht unsere offene Datenbank das schnelle Finden benötigter Expertise, wodurch gezielt neue Dialoge und Kooperationen entstehen können. Darüber hinaus berichtet unsere Redaktion über Innovationen innerhalb Hamburgs, wodurch wir nicht nur inspirieren wollen, sondern sichtbar machen möchten, was sich in der Forschungslandschaft der Hansestadt bewegt. 

Natürlich schaffen wir das nicht alleine: Unsere Mitstreitenden sind neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich Zeit für uns nehmen, auch die Transferstellen der Hamburger Hochschulen, für die die HAW Hamburg als Projektlead für ‚Science Scout‘ maßgeblich ist. Dank der Unterstützung durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) ist dieses Projekt möglich. Gemeinsam wollen wir realisieren, was gestern noch undenkbar war: Die digitale Verbindung der Welten von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Im Sinne des digitalen Wandels wollen wir auch unsere Nutzerinnen und Nutzer miteinbeziehen, weshalb wir als beta-Version in die Pilotphase starten. Wir möchten Anmerkungen aufnehmen und uns so Tag für Tag weiterentwickeln. Auf diese Weise wollen wir dazu beitragen, die Welt der Wissenschaft in Hamburg allen zugänglich und verständlich zu machen.

Darüber hinaus ist es uns eine Herzensangelegenheit Dankeschön zu sagen: Unser Dank gilt allen Professorinnen und Professoren, die uns bis jetzt als Partnerinnen und Partner für Interviews zur Verfügung standen, allen Transferstellen, die uns bei der Prozessfindung und Konzeptionierung unterstützt haben, an Wabsolute, ohne die wir den Sprung ins Digitale nie geschafft hätten und natürlich – und vielleicht ganz besonders – an unsere Kolleginnen und Kollegen von HI und Tutech, die uns stets mit ihrer langjährigen Erfahrung zur Seite standen und uns bis heute bei manch unkonventioneller Idee unterstützen.

Wir freuen uns, ‚live‘ zu sein und die Hamburger Forschungslandschaft weiter zu entdecken.

Das Science Scout Team

Martin Mahn erinnert sich an die Anfänge (Teil II)

on the back of the napkin

Im Gegensatz zu vielen anderen Geistesblitzen, wurden die oben genannten in gemeinsamer Arbeit weiterentwickelt, bis ein erstes Konzept stand. Gerade rechtzeitig vor einer anstehenden Delegationsreise im Oktober nach London und Cambridge in Begleitung der Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. Neben spannenden Einblicken in die Hochschullandschaft der Metropolregion Greater London, einigen echten „Aha’s & Oho’s“ (z.B. angesichts des neuen Francis Crick Institutes – „The Crick“) wurden auch einige Best Practices mitgenommen. Eines fand sogar Eingang in den aktuellen Koalitionsvertrag: die Wissenschaftscluster nach dem „Cambridge-Modell“. Cambridge nämlich, hatte sich in jüngerer Vergangenheit auf seine wissenschaftlichen Kompetenzen besonnen und rund um die geclusterten Forschungsthemen erfolgreich entsprechende Industriepartner angesiedelt (und nicht umgekehrt, wie so oft gesehen und geschehen). 

Und natürlich war – insbesondere beim abendlichen Beisammensein – auch Zeit, das Grobkonzept von Calls for Transfer und Science Scout intensiv mit den Vertretern der Wissenschaftsbehörde zu besprechen. Erfolgreich, wie sich später herausstellen sollte.

Bereits im Dezember 2017 wurden dann die gemeinsam verfassten Förderanträge von der BWFGB bewilligt, hier geht’s zur damaligen Pressemeldung

Von links nach rechts: Martin Mahn (Hamburg Innovation GmbH),
Prof. Dr.-Ing. Andreas Timm-Giel (Technische Universität Hamburg)
und Prof. Dr. Thomas Netzel (HAW Hamburg)